Jean Ziegler: „Der Hass auf den Westen“

Jean Ziegler ist ein „Agent Provocateur“, aber nicht um einfach nur zu provozieren, sondern immer um der Sache willen. In seinem neuen Buch „Der Hass auf den Westen“ geht es um die Frage, wie der Westen auf das neue Selbstbewusstsein des Südens antworten wird. Es geht um nicht weniger als um die Frage nach Krieg …

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Sebastian Barry: „Ein verborgenes Leben“

Die Geschichte der Roseanne McNulty ist die Geschichte der „verlorenen Frauen“ Irlands. Im erzkatholischen Milieu des frühen 20. Jahrhunderts war die Scheidung einer Ehe unmöglich. Also entledigte „mann“ sich seiner Frau, indem man sie in eine psychiatrische Klinik einweisen ließ. Diese Praxis erfolgte oft mit Unterstützung der Ärzte oder der katholischen Geistlichkeit. War eine Frau …

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Chuck Palahniuk: „Bonsai“

Er ist eine Killermaschine. Er ist Agent Nr. 67, ein jugendlicher Schläfer und wurde von einem totalitären Regime in allen tödlichen Spielarten des Nahkampfes ausgebildet. Jetzt reist er als Austauschschüler mit einigen seiner „Mitschüler“ in die USA ein, um das verrottete, westliche System von innen heraus zu durchsetzen und dann zum rechten Zeitpunkt mit einem …

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Dexter Filkins: „Der ewige Krieg – Innenansichten aus dem „Kampf gegen den Terror““

Dexter Filkins ist Auslandskorrespondent der New York Times und seit 2001 Berichterstatter in Afghanistan und im Irak. In dem hier vorliegenden Buch beschreibt er seine Erlebnisse in den Kriegsgebieten. Er nimmt dabei bewusst kein Blatt vor dem Mund, sondern zieht den Leser gnadenlos mitten hinein in die Szenerie des Krieges. Wir sind dabei, wenn er …

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Leon de Winter: „Das Recht auf Rückkehr“

Wir schreiben das Jahr 2004. Bram Mannheim ist Historiker. Mit seiner Frau und dem jungen Sohn Benjamin lebt er in Tel Aviv, einer Stadt, die immer wieder durch Bombenanschläge erschüttert wird und in der die latente Angst vor der unberechenbaren Gewalt mit Händen greifbar ist. Die Gefahr ist allgegenwärtig, und jederzeit kann das eigene Leben …

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