Hans Hütt: „Die 50er — Ein Jahrzehnt in Wörtern“ / „Die 60er — Ein Jahrzehnt in Wörtern“

Womit hat man sich in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts beschäftigt? Was prägte den Alltag der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit und das Leben in der DDR zu jener Zeit? Der Journalist Hans Hütt hat in seiner neuen Buchreihe, die passenderweise im Duden-Verlag erscheint, vor allem einen genauen Blick auf eine Reihe von Begriffen geworfen, die seinerzeit …

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Dudenredaktion (Hg.): „Das Synonym-Wörterbuch“

Loben: anerkennen, sich anerkennend äußern, bekomplimentieren, belobigen, ein Lob aussprechen/erteilen, ein Loblied anstimmen/singen, empfehlen, in den höchsten Tönen reden, sich in Lobreden/Lobesworten ergehen, Lob spenden, mit Lob überhäufen/überschütten, positiv beurteilen, rühmen, voll Anerkennung sein, würdigen. Treffender hätte ich es nicht formulieren können! — In allen Belangen zu loben ist diese Neuauflage eines „Klassikers“ aus der …

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Robert Habeck: „Wer wir sein könnten — Warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht“

Das politische Klima im Herbst 2018 ist kalt. Wenn bereits vor Jahren von einer gewissen allgemeinen „Politikverdrossenheit“ gesprochen wurde, so weiß man nicht recht, mit welchem Begriff man dasselbe Phänomen heute beschreiben sollte, in einer Zeit, wo sich mittlerweile nicht nur einige, sondern nahezu alle Bürger von der Politik — und vor allem von den …

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Astrid Séville: „Der Sound der Macht — Eine Kritik der dissonanten Herrschaft“

Der Umgangston hat sich nicht nur im öffentlichen Raum, sondern vor allem im politischen Umfeld grundlegend geändert. Es scheint, als ob die Politik das Gefühl für die Etikette verloren hätte oder schlimmer: als ob es politische Kräfte gibt, die sich ganz bewusst außerhalb des moralischen Wertesystems stellen, um es von außen zu bekämpfen. Letzteres scheint …

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Rolf-Bernhard Essig: „Ich kenn doch meine Pappenheimer! — Wunderbare Geschichten hinter sprichwörtlichen Orten“

Die meisten von uns sprechen und schreiben, ohne groß darüber nachzudenken, wo die Redewendungen, die wir täglich und selbstverständlich benutzen, ihren Ursprung haben. Daher ist es grundsätzlich zu begrüßen, dass seit einiger Zeit eine verstärkte Neigung zu verspüren ist, sich mit den Wurzeln des eigenen Wortschatzes zu beschäftigen. Ja, es scheint sogar eine Art Mode …

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