Dana Giesecke, Hans-Georg Soeffner, Klaus Wiegandt (Hg.): „Welzers Welt — Störungen im Betriebsablauf“

In diesem Sommer (2018) wird Harald Welzer 60. Ein guter Anlass, Kollegen und Weggefährten um ihre Beiträge zu bitten und sich auf die eine oder andere Art mit „Welzers Welt“ auseinanderzusetzen. Der bekannte Sozialwissenschaftler und Gründer der Stiftung „Futur Zwei“ ist seit vielen Jahren in den Medien präsent. Als streitfreudiger Kämpfer für ein „Selbstdenken“ und …

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Eva Illouz (Hg.): „Wa(h)re Gefühle — Authentizität im Konsumkapitalismus“

Stellen wir uns ein Date vor. Die Vorbereitungen, die Mann und Frau treffen, sind sehr unterschiedlich: unterschiedlich lang und unterschiedlich kostenintensiv. „Nach dem Treffen beurteilen sie seinen Wert, der hier auf einem impliziten Vergleich zwischen seinem finanziellen und seinem emotionalen Wert und auf dem Verhältnis zwischen ihrem Einsatz und dessen emotionaler Rendite beruht“, schreibt die …

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Max Winter: „Expeditionen ins dunkelste Wien — Meisterwerke der Sozialreportage“

Im Picus-Verlag ist nun in dritter Auflage die schöne Auswahl der Sozialreportagen Max Winters aus dem Wien um 1900 erschienen. Wie im Picus-Verlag üblich, handelt es sich um eine solide gebundene Hardcover-Ausgabe mit ansprechendem Satzspiegel und Lesebändchen. Doch wer war eigentlich dieser Max Winter, den man zwar in Österreich, jedoch in Deutschland kaum noch kennt? …

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Thomas S. Eberle (Hg.): „Fotografie und Gesellschaft — Phänomenologische und wissenssoziologische Perspektiven“

„Die Fotografie ist in geradezu rasantem Tempo allgegenwärtig geworden.“ Überall begegnen uns Fotos: „auf Plakaten, in Zeitungen und Illustrierten, auf dem Computer, auf Tablets und Smartphones. Sowohl der öffentliche als auch der private Bereich sind von Fotos durchsetzt, und seit der Verbreitung von Kino, Fernsehen und elektronischen Geräten zunehmend auch von bewegten Bildern, also von …

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Thomas Großbölting, Niklas Lenhard-Schramm (Hg.): „Contergan — Hintergründe und Folgen eines Arzneimittel-Skandals“

Sobald heute in den Nachrichten Meldungen von einem Arzneimittel-Skandal auftauchen, ist der Vergleich mit Contergan nicht weit. Contergan wurde zum Präzedenzfall und somit auch zum Referenzpunkt für alle zukünftigen pharmazeutischen Skandale. Das von 1957 bis 1961 als Schlaf- und Beruhigungsmittel der Firma Grünenthal verschriebene Contergan galt als angenehme Arznei ohne Nebenwirkungen. Leider hatte sich diese …

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