Thomas Hettche: „Unsere leeren Herzen — Über Literatur“

Dieses Buch wirkt seltsam aus der Zeit gefallen. Das ist bitteschön als ein großes Lob zu verstehen! Denn die hierin versammelten Texte sind in der Lage, den Leser mit einem neuen Blick auszurüsten, wenn es um die Beschäftigung mit Literatur geht. Doch worum geht es eigentlich in diesem Buch? Thomas Hettches Essays über Literatur sind …

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Hanns-Josef Ortheil: „Der Stift und das Papier“

Der autobiographische Roman Der Stift und das Schreiben von Hanns-Josef Ortheil ist im besten Sinne ein Entwicklungsroman. In diesem Buch erzählt der Autor von seinem Weg zum Schreiben. Es ist kein leichter Weg gewesen. Als Ortheil kaum drei Jahre alt war, hörte er plötzlich auf zu sprechen. Er passte sich auf diese Weise dem Verhalten …

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Atilla Vuran, Gunnar Seide: „Promovieren heißt Scheitern — Damit Sie am Scheitern nicht scheitern“

Der Weg zur Promotion ist vergleichbar mit dem Besteigen einer langen, langen Treppe. Jede einzelne Stufe muss genommen, keine darf übersprungen werden. Um eine Stufe zu erklimmen, braucht man eine Planung, dann folgt die Durchführung, die darüber entscheidet, ob wir Erfolg haben oder scheitern. Wenn wir scheitern, müssen wir neu planen und es erneut versuchen. …

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Matthias Zschokke: „Ein Sommer mit Proust“

Matthias Zschokke ist nicht der Erste, der seine Leseerfahrungen mit Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit aufschreibt, um sie mit Anderen zu teilen oder um sich selbst zu vergewissern, was man da eigentlich gerade macht. In den letzten Jahren gab es gleich mehrere Autoren, die sich an einer Proust-Lektüre versucht und ihre Erfahrungen …

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Paul Ewen: „Francis Plugs Handbuch für Autoren”

Dies ist kein Handbuch für Autoren, sondern ein Roman. Dies ist aber nicht nur ein Roman, sondern eben auch ein Handbuch für Autoren. — Was denn nun?! Beginnen wir mit dem Namen: Francis Plug. Das ist natürlich ein Pseudonym. Niemand heißt so. Oder doch? Auf jeden Fall hat sich der Autor (mit richtigem Namen heißt …

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