Alice Berend: „Frau Hempels Tochter“

Alice Berend ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten, obwohl sie in den 1910er und 1920er Jahren eine bedeutende Rolle in der deutschsprachigen Literatur spielte. Als Vertreterin einer literarischen Richtung, die sich durch gesellschaftliche Beobachtungsgabe, ironische Brechung und weibliche Perspektive auszeichnete, gehört sie zu jenen Autorinnen, die den Zeitgeist der ausgehenden wilhelminischen Ära und der beginnenden …

Continue reading ‘Alice Berend: „Frau Hempels Tochter“’ »

Gabriela Wiener: „Unentdeckt“

Gabriela Wiener, geboren 1975 in Lima, Peru, ist eine herausragende Schriftstellerin und Journalistin, die für ihre tiefgehenden und oft selbstreflexiven Werke bekannt ist. Ihr Schaffen umfasst eine Vielzahl von Genres, darunter Essays, Romane und Gedichte, die sich mit Themen wie Identität, Sexualität, Kolonialismus und familiären Beziehungen auseinandersetzen. Sie wurde als Tochter des bekannten politischen Analysten …

Continue reading ‘Gabriela Wiener: „Unentdeckt“’ »

Ulla Lenze: „Das Wohlbefinden“

Solange noch kein Wirkstoff gegen die Tuberkulose gefunden ist, „ist die zentrale Therapie in unseren Heilstätten das Wohlbefinden. Wir streben danach, alles zu beseitigen, was uns aus dem Gleichgewicht bringt, und bemühen uns, Körper und Seele in jenen Frieden zurückzuführen, dessen Fehlen oft die Ursache von Krankheiten ist.“ Diese Worte stammen von Professor Blomberg, in …

Continue reading ‘Ulla Lenze: „Das Wohlbefinden“’ »

Mechtilde Lichnowsky: „Der Kampf mit dem Fachmann“

Wer war Mechtilde Lichnowsky? — Immer mal wieder landet ein Buch auf dem Tisch des Rezensenten, das ohne Übertreibung als eine „Entdeckung“ bezeichnet werden kann. In diesem Fall handelt es sich, genauer gesagt, um die Wiederentdeckung einer Schriftstellerin, die viel zu lange in Vergessenheit geraten war, die jedoch zu ihrer Zeit zu den schärfsten Zungen …

Continue reading ‘Mechtilde Lichnowsky: „Der Kampf mit dem Fachmann“’ »

Stefan Matuschek: „Die Romantik — Themen, Strömungen, Personen“

Die Epoche der Romantik, die etwa von 1795 bis 1840 andauerte, war eine kulturelle und intellektuelle Bewegung, die sich als Gegenbewegung zur Rationalität und den ideologischen Prinzipien der Aufklärung entwickelte. Die Romantik betonte Emotionen, Individualität und die subjektive Wahrnehmung der Welt. Sie wandte sich gegen die Industrialisierung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen und suchte …

Continue reading ‘Stefan Matuschek: „Die Romantik — Themen, Strömungen, Personen“’ »