Florence Braunstein, Jean-Francois Pépin: „1 Kilo Kultur“

Dieses Buch wiegt mehr als 1 Kilo; das ist nicht schlimm, gibt jedoch einen deutlichen Hinweis auf die Handlichkeit dieses Handbuches. Nein, es ist kein Taschenbuch, doch das tut der Tatsache keinen Abbruch, dass es sich bei diesem Titel um ein wirklich hochinteressantes Projekt handelt. Denken wir an die Kulturgeschichte des Abendlandes, so sollte uns …

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Peter Hook: „Unknown Pleasures – Die Joy Division Story“

Jene Gruppe jüdischer Frauen, die in den KZs den Nazi-Schergen mit sexuellen Dienstleistungen „Freude“ bereiten mussten, die so genannte „Joy Division“, deren Name aus einem Roman des jüdischen Autors Ka-Tzetnik 135633 stammt, hat es wirklich gegeben. Diese „Freuden-Abteilung“ der Nazis diente auch als Namensgeber für die wohl einflussreichste nordenglische Kultband der späten 1970er und frühen …

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Günther Fischer, Manfred Prescher: „Alles klar auf der Andrea Doria – Berühmte Songzeilen und ihre Geschichte“

Seien wir mal ehrlich, bei vielen Songs achten wir am besten gar nicht erst auf den Text, und wenn man es doch akustisch versteht, was da gesungen wird, fragt man sich oft, was zum Teufel damit gemeint sein soll – also die klassische Frage des Deutschlehrers: „Was will uns der Künstler damit sagen?“ Abgesehen davon, …

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Interview mit Friederike Wißmann auf der Leipziger Buchmesse 2012 über Ihr Buch „Hanns Eisler – Komponist. Weltbürger. Revolutionär.“

RALPH KRÜGER: Sie haben sich heute wahrscheinlich schon in mehreren Interviews den Mund fusselig geredet über Hanns Eisler, aber Sie sind immer noch mit Begeisterung dabei. Wie kommt’s? FRIEDERIKE WISSMANN: Hanns Eisler ist einfach eine faszinierende Persönlichkeit. Und bei Hanns Eisler war die Situation jahrelang so, dass sich zwei Lager pro und contra Hanns Eisler …

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Friederike Wißmann: „Hanns Eisler – Komponist. Weltbürger. Revolutionär.“

Johannes Eisler kam als Sohn eines Philosophen und einer Fleischerstochter am 6. Juli 1898 in Leipzig zur Welt. Während er Vater Rudolf mit jenem dem Zeitgeschmack entsprechenden Abstand ehrte, stilisierte er zeitlebens die Mutter zur Arbeiterin hoch. Seine Kindheit verbrachte Eisler in Wien. Schon bald erkannten die Eltern seine musikalischen Neigungen und förderten sie. Sein …

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