Umberto Eco: „Bekenntnisse eines jungen Schriftstellers“

Als Umberto Eco seinen Weltbestseller „Der Name der Rose“ schrieb, war er bereits 57 Jahre alt. Da war er also älter als ich, und das alleine ist schon erstaunlich. Umberto Ecos eigentliches Interesse galt und gilt in erster Linie der Semiotik, der Zeichenlehre; er lehrte viele Jahre an der Universität Bologna hat lange Zeit gebraucht, …

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Sabine Buttinger: „Hinter Klostermauern – Alltag im mittelalterlichen Kloster“

Klöster sind in. Unsere stressige Arbeitswelt und die Hektik unseres Alltags haben in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom ausgelöst. „Kloster auf Zeit“, „Auszeiten im Kloster“, „Ferien im Kloster“,… die Angebote an Kursen und Kurzzeitaufenthalten zum Zwecke der Sinn- und Selbstfindung im Kloster haben sich gerade in besseren Kreisen der Gesellschaft von einem Außenseiterdasein zum …

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Thomas Ertl: „Seide, Pfeffer und Kanonen – Globalisierung im Mittelalter“

Wer glaubt, dass Globalisierung eine Entwicklung unserer heutigen Zeit ist, liegt falsch. Bereits in der Antike wurde der Handel bis zu den Enden des Hellenischen und Römischen Reiches ausgedehnt, und auch die Perser, Araber, Inder und Chinesen standen zu ihrer Zeit mit fernen Regionen im Handel. Doch etwa seit der Zeit des Mittelalters wurde der …

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Cord Meckseper: „Kleine Kunstgeschichte der deutschen Stadt im Mittelalter“

Wie baute man im Mittelalter? Welche Unterschiede gab es zwischen den Stadtgrundrissen der Kelten, Römer, Franken, Ottonen und Staufer? Wie sahen im Mittelalter die Marktplätze aus? Welche wichtigen Gebäude gehörten neben Kirche, Rathaus, Schule und den Zunfthäusern zu jeder deutschen Stadt im Mittelalter? Worin unterschieden sich diese Gebäude und welche baulichen Elemente prägten die Architektur …

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Francine Prose: „Völlerei – Die köstlichste Todsünde“

„Zu früh, zu erlesen, zu gierig, zu teuer.“ So umriss Papst Gregor im 6. Jahrhundert die Sünde der Völlerei. Heute verbinden wir eigentlich nur noch „zu viel“ und „zu gierig“ mit dieser Todsünde. – Aber ist es nicht veraltet und übertrieben, hier von einer Todsünde zu sprechen? Während in früheren Jahrhunderten Leibesfülle stolz und selbstbewusst …

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