Axel Hacke: „Wozu wir da sind – Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“

Es gibt Autoren und Bücher, auf die man sich einlassen muss, um einen echten Nutzen aus ihnen ziehen zu können. Axel Hacke gehört — zumindest für mich — dazu. Während ich eines seiner letzten Bücher (vielleicht zu Unrecht?) schon bald wieder zur Seite und dann auch recht unversöhnlich rezensiert hatte, habe ich mir bei diesem …

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Bas Kast: „Das Buch eines Sommers — Werde, der du bist“

„Werde, der du bist.“ — Seit über 2500 Jahren geistert diese Aufforderung zur Selbsterkenntnis durch die abendländische Philosophie. Bereits der Apollotempel in Delphi trug die Inschrift „Γνῶθι σεαυτόν“ (Erkenne dich selbst) — ein Spruch, der von Chilon von Sparta, einem der Sieben Weisen, stammen soll. „Werde, der du bist“, das ist die Aufforderung an jeden …

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Jewgeni Wodolaskin: „Luftgänger“

Die Ausgangssituation kennt man so oder ähnlich aus unzähligen Romanen und Filmen: Ein Mann wacht in einem Krankenhaus-Bett auf und hat sein Gedächtnis verloren, kann sich an nichts erinnern: nicht an seinen Unfall, nicht an seinen Namen, seine Freunde, sein Leben. Die Vergangenheit ist wie ausgelöscht. Was aus einer gewissen Perspektive für manchen verlockend klingen …

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Prof. Dr. Markus Egert, Frank Thadeuz: „Ein Keim kommt selten allein — Wie Mikroben unser Leben bestimmen und wir uns vor ihnen schützen“

Leicht verständlich, fundiertes Wissen mit Humor geschrieben. Wenn doch jeder Fachmensch sein Wissen so der Allgemeinheit beibringen könnte! Hier wird von einem ziemlich normalen Mann — seine Frau weiß bis zu dem Buch nichts von seinem Hang zur guten Haushaltsführung — eine Menge Wissen vermittelt, denn es ist leicht verständlich geschrieben. Es werden Dinge des …

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Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe und was nicht“

Die Bücher von Hanns-Josef Ortheil sind bedingungslos autobiographisch. Das ist einerseits der Grund für ihre starke Authentizität und für eine realistische Abbildung unserer Wirklichkeit; andererseits birgt ein solch konsequent autobiographisches Schreiben auch immer die Gefahr eines selbstgefälligen Tones oder — schlimmer noch — der Langeweile. Es liegt nicht zuletzt an dem Schreibstil und an seiner …

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