Susanna Partsch: „Schau mir in die Augen, Dürer — Die Kunst der Alten Meister“

Wir besuchen die Museen und schauen uns die alten Gemälde an. Wir finden sie schön, hässlich, ansprechend oder abstoßend, interessant oder langweilig. — Doch wie betrachten wir diese Bilder? Sind wir unvoreingenommene, weil uninformierte, Betrachter? Was sehen wir wirklich? Und was über-sehen wir? Als Menschen von heute schauen wir bei Betrachten alter Gemälde automatisch in …

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Alan Bennett: „Geht ins Museum“

In der SALTO-Reihe des Wagenbach-Verlags ist ein neues Büchlein von Alan Bennett erschienen, das den schlichten Titel „Geht ins Museum“ trägt. Nun könnte man den Titel einerseits so interpretieren, dass es heißt: Alan Bennett geht ins Museum. Das ist auf jeden Fall richtig, doch auch jene alternative Interpretation, dass es sich um eine Aufforderung an …

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Achim Sommer (Hg.): „Max Ernst — Frühe Zeichnungen. Schenkung Werner und Monika Spies“

Anlässlich seines 80. Geburtstags hatte der Sammler Werner Spies ein Konvolut aus 55 frühen Zeichnungen und Skizzen aus der Sammlung von Franz Balke dem Max Ernst Museum in Brühl präsentiert. Diese Zeichnungen sind „wichtig für unser Verständnis von Max Ernst, denn aus dem Frühwerk hat sich ja gar nicht so viel erhalten“, sagt Werner Spies …

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Alain de Botton, John Armstrong: „Wie Kunst Ihr Leben verändern kann“

Für Immanuel Kant war ein Kunstwerk etwas, an dem wir uns erfreuen und ihm mit einem „interesselosen Wohlgefallen“ begegnen. Doch Alain de Botton ist das zu wenig. Was wäre, wenn Kunst eine therapeutische Funktion hätte und das Potenzial, unser Leben zu verändern? Botton möchte der Kunst gerne wieder eine Funktion geben. Ganz in der englischen …

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Ingrid Pfeiffer (Hg.): „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“

Über eines kann sich die Weimarer Republik wirklich nicht beklagen: mangelnde Aufmerksamkeit. Geradezu inflationär hat sich die Beschäftigung mit ihr in nahezu allen medialen Formaten in den vergangenen Jahren intensiviert. Von allen Dächern wird wieder das schrille Lied von der Vergleichbarkeit unserer Verhältnisse mit denen am Ende der Weimarer Republik geträllert, das jetzt vielleicht stimmiger …

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