Paul Nizon: „Sehblitz — Almanach der modernen Kunst“

Der 1929 in Bern geborene und seit langem in Paris lebende Schriftsteller und Kunstkritiker Paul Nizon kann heute auf ein jahrzehntelanges Oeuvre  zurückblicken. Seine Kunstkritiken wurden überwiegend in der Neuen Zürcher Zeitung NZZ veröffentlicht, in der er das Kunstressort leitete. Literarisches und kritisches Schreiben sind bei ihm nicht zu trennen. Er hat über Vincent Van …

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Alain de Botton, John Armstrong: „Wie Kunst Ihr Leben verändern kann“

Für Immanuel Kant war ein Kunstwerk etwas, an dem wir uns erfreuen und ihm mit einem „interesselosen Wohlgefallen“ begegnen. Doch Alain de Botton ist das zu wenig. Was wäre, wenn Kunst eine therapeutische Funktion hätte und das Potenzial, unser Leben zu verändern? Botton möchte der Kunst gerne wieder eine Funktion geben. Ganz in der englischen …

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Marie Luise Knott: „Dazwischenzeiten — 1930. Wege in der Erschöpfung der Moderne“

Das Jahr 1930 war der Anfang vom Ende der Weimarer Republik, jenes vielleicht aufgrund seiner Rahmenbedingungen von Beginn an zum Scheitern verurteilten Versuches einer ersten demokratischen und parlamentarischen Gesellschaftsordnung auf deutschem Boden. Man muss den Titel genau lesen: Knott spricht nicht von Wegen in die Erschöpfung, sondern von Wegen in der Erschöpfung. Die Erschöpfung ist …

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Erdmut Wizisla (Hg.): „Benjamin und Brecht — Denken in Extremen“

Es gibt Freundschaften, vor allem zwischen Künstlern und Intellektuellen, die nicht allein im vertraulichen und intimen Umgang miteinander ihren Sinn finden, sondern darüber hinaus auch das intellektuelle Gespräch, ja, die Konfrontation suchen — um der Sache willen und nicht aus persönlichen Motiven der gegenseitigen Anerkennung heraus. Eine solche Freundschaft muss es zwischen Walter Benjamin und …

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Boris von Brauchitsch: „Gabriele Münter — Eine Biografie“

Wenn man den Namen Gabriele Münter hört oder liest, so denken die Meisten automatisch an Wassily Kandinsky. Das ist zwar grundsätzlich nicht falsch, wird aber sowohl dem Leben als auch der künstlerischen Bedeutung von Gabriele Münter in keiner Weise gerecht. Münter und Kandinsky lebten und arbeiteten zwar viele Jahre mit- und nebeneinander, doch sie hing …

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