Richard Schneider: „Berlin — Industrie und Technik in der Malerei von 1847 bis 1929“

Industrie und Technik dürften diejenigen Bereiche der gesamtgesellschaftlichen Modernisierungstendenzen des 19. Jahrhunderts sein, die im Stadtbild der sich gleichzeitig formenden Großstädte — und hier allen voran in Berlin — die prägnantesten Spuren hinterlassen haben. Somit scheint es naheliegend, dass sich die Kunst auch immer mehr den Phänomenen der Großstadt zuwandte. Mitte des 19. Jahrhunderts befreite …

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Stefan Jordan, Jürgen Müller (Hg.): „Grundbegriffe der Kunstwissenschaft“

Viele interessieren sich für Kunst. Sie ist ein wichtiger Teil unserer Kultur, ein Medium unserer Interpretation der Wirklichkeit und Objekt unserer ästhetischen Anschauung. Natürlich gibt es nicht die Kunst, sondern unzählbar viele Facetten künstlerischer Ausdrucksformen. Dieses praktische kleine Büchlein ersetzt keine Einführung in die Kunstgeschichte. Diese Aufgabe leisten andere hervorragende Publikationen, auch aus dem Reclam-Verlag. …

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Manuela Damianakis (Hg.): „Betriebsstörung — 30 Jahre GEHAG Forum“

Die GEHAG GmbH war ein Wohnungsunternehmen in Berlin. 1924 als Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet, fusionierte die GEHAG 2009 mit der „Deutschen Wohnen“. Diese Wohnungsbaugesellschaft kam in den letzten Jahren leider immer wieder in die Schlagzeilen — ob zurecht, kann und soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Im Zusammenhang mit dieser Publikation jedoch …

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Susanna Partsch: „Schau mir in die Augen, Dürer — Die Kunst der Alten Meister“

Wir besuchen die Museen und schauen uns die alten Gemälde an. Wir finden sie schön, hässlich, ansprechend oder abstoßend, interessant oder langweilig. — Doch wie betrachten wir diese Bilder? Sind wir unvoreingenommene, weil uninformierte, Betrachter? Was sehen wir wirklich? Und was über-sehen wir? Als Menschen von heute schauen wir bei Betrachten alter Gemälde automatisch in …

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Tom Rachman: „Die Gesichter“

Von einem Debütroman kann man begeistert sein; an dem Nachfolger, dem zweiten Roman, trennt sich oft schon die Spreu vom Weizen; jedoch spätestens bei dem dritten Buch sucht man nach Gemeinsamkeiten und charakteristischen Sujets; wenn man Glück hat, lässt sich ab diesem Punkt auch über die Jahre eine schriftstellerische Entwicklung herausarbeiten. „Die Gesichter“ ist Tom …

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