Thomas Grundmann u. Achim Stephan (Hg.): “Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen? — Philosophische Essays“

Mitte September 2015 fand in Osnabrück die GAP9, eine große Fachtagung für Analytische Philosophie, statt. Kurz zuvor hatte Bundeskanzlerin Merkel, anlässlich der katastrophalen Zustände in den Flüchtlingslagern an der ungarischen Grenze und auf der Balkanroute, ihren berühmten Satz („Wir schaffen das.“) ausgesprochen und die Grenzen für die mehr oder weniger unkontrollierte Einwanderung von Flüchtlingen geöffnet. …

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Erich Kästner: „Notabene 45 – Ein Tagebuch“

Erich Kästner ist bekannt für seine spitze Zunge und seinen lakonischen Humor. Beides lässt er nicht nur in seinen zahlreichen Romanen, Erzählungen und Gedichten aufblitzen, sondern auch in seinen Tagebuchaufzeichnungen. Als einer, der dageblieben ist, als der Terror des Dritten Reiches die halbe Welt verwüstete, hat er in kleinen unauffälligen Kladden fleißig notiert, was er …

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Sacha Batthyany: „Und was hat das mit mir zu tun?“

Wie fühlt man sich, wenn man plötzlich mit der Frage konfrontiert wird, ob die eigene Tante an einem grausamen Kriegsverbrechen beteiligt sein könnte? Sacha Batthyany ist 1973 geboren, wuchs in Zürich auf — in der Schweiz, dem wohl „wattiertesten Land Europas“. Seine Familie entstammt einem alten ungarischen Adelsgeschlecht, doch das ist alles lang, lang her. …

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Anton Grabner-Haider, Klaus S. Davidowicz, Karl Prenner: „Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts“

Man spricht gerne vom „langen 19. Jahrhundert“, das mit der Französischen Revolution von 1789 seinen Anfang nahm und mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 endet. – Doch wie man auch das 19. Jahrhundert zeitlich eingrenzen mag: Seine Entwicklungen und Ideen waren prägend vor allem für jene Zeit danach, und im 20. Jahrhundert wurden jene …

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Deutsches Historisches Museum (Hg.): „Der Erste Weltkrieg in 100 Objekten“

Wir begreifen die Welt um uns herum, indem wir uns einen Begriff von ihr machen, die Gegenständlichkeit der Welt mit Namen und Begriffen versehen. Die Sprache in ihrer originär menschlichen Form als Verständigungsmedium hilft uns, einerseits die Dinge um uns herum zu benennen, so dass wir in der Lage sind, uns über diese Dinge auszutauschen; …

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