Steffen Möller: „Vita Classica – Bekenntnisse eines Andershörenden“

Es ist etwas schief gelaufen in der Pubertät des Autors. Er bedauert es auch zutiefst, nicht „musikalisch-korrekt“ aufgewachsen zu sein. Er wechselte gleich „vom Stimmbruch in die Frührente“, musikalisch gesehen. Er kannte weder „Child in time“ von Deep Purple noch die Hits der Achtziger, und „Imagine“ von John Lennon hörte er das erste Mal in …

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Johannes Forner: „Das Wunder Mendelssohn“

Der deutsche Komponist Robert Schumann bezeichnete Felix Mendelssohn-Bartholdy als den „Mozart des 19. Jahrhunderts“. Und in der Tat galt Mendelssohn schon zu seiner Zeit als „Wunderkind“, das aus einer hoch angesehenen jüdischen Familie stammte. Felix Mendelssohn wurde am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren, doch schon im Sommer 1811 flieht die ganze Familie nach Berlin, …

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Alexander Waugh: „Das Haus Wittgenstein“

Alexander Waugh hat eine Biografie der Familie Wittgenstein verfasst – ein fulminantes Werk von über 440 Seiten. Es ist die „Geschichte einer ungewöhnlichen Familie“, wie es auch im Untertitel heißt. Und in der Tat: Die Wittgensteins sind eine sehr ungewöhnliche Familie gewesen. Vater Karl hatte es als Stahlmagnat zu großem Vermögen gebracht. Im familiären Bereich …

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Julian Rushton: „Auf einen Kaffee mit… Mozart“

Stellen Sie sich vor, Sie träfen in einem Wiener Kaffeehaus auf Wolfgang Amadeus Mozart. Er säße allein an einem Tisch in der Ecke, und Sie würden zu ihm hinüber gehen und höflich fragen, ob Sie sich zu ihm setzen dürften. Mozart würde Sie kurz mustern und dann freundlich nicken. Nun säßen Sie mit ihm an …

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Matthias Henke: „Joseph Haydn“

Er war der „Erfinder“ der Wiener Klassik. Er war mit Mozart befreundet, und Beethoven war sein Schüler. Als Hauskomponist und Kapellmeister auf Schloss Esterházy in Eisenstadt verbrachte er fast sein gesamtes Leben in der provinziellen Nähe von Wien und schuf dennoch ein großes Oeuvre von weit reichender Originalität und kompositorischer Brillanz. Und doch weiß man …

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