Thomas S. Eberle (Hg.): „Fotografie und Gesellschaft — Phänomenologische und wissenssoziologische Perspektiven“

„Die Fotografie ist in geradezu rasantem Tempo allgegenwärtig geworden.“ Überall begegnen uns Fotos: „auf Plakaten, in Zeitungen und Illustrierten, auf dem Computer, auf Tablets und Smartphones. Sowohl der öffentliche als auch der private Bereich sind von Fotos durchsetzt, und seit der Verbreitung von Kino, Fernsehen und elektronischen Geräten zunehmend auch von bewegten Bildern, also von …

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Abdul Abbasi, Allaa Faham: „Eingedeutscht — Die schräge Geschichte unserer Integration“

Zwei junge Männer aus Syrien. Sie leben seit einigen Jahren in Deutschland und studieren hier. Ihr Plan war, ihren Landsleuten etwas die Angst zu nehmen, und eventuell, interessierten Deutschen etwas über den Ursprung ihrer Verhaltensweisen zu erklären. Über diesen Ansatz kamen sie zu ihrer Comedian-Karriere. Denn die Erkenntnis war: Humor muss sein. Durchaus zum Schmunzeln, …

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Bruno Preisendörfer: „Die Verwandlung der Dinge — Eine Zeitreise von 1950 bis morgen“

Jede technische Entwicklung führt auch zu einer Anpassung der mit der Technik verbundenen Kulturtechniken. Mit jeder Weiterentwicklung ist in der Regel auch die Aufgabe veralteter Technik verbunden und mit ihr die Aufgabe der entsprechenden Kulturtechniken. Mit dem Verschwinden der Kassetten verschwand auch die Terminologie des Spulens und des Aufnehmens. Was auf den ersten Blick vielleicht …

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Thomas Großbölting, Niklas Lenhard-Schramm (Hg.): „Contergan — Hintergründe und Folgen eines Arzneimittel-Skandals“

Sobald heute in den Nachrichten Meldungen von einem Arzneimittel-Skandal auftauchen, ist der Vergleich mit Contergan nicht weit. Contergan wurde zum Präzedenzfall und somit auch zum Referenzpunkt für alle zukünftigen pharmazeutischen Skandale. Das von 1957 bis 1961 als Schlaf- und Beruhigungsmittel der Firma Grünenthal verschriebene Contergan galt als angenehme Arznei ohne Nebenwirkungen. Leider hatte sich diese …

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Andreas Reckwitz: „Die Gesellschaft der Singularitäten“

Der Kultursoziologe Andreas Reckwitz hat sich mit einem Phänomen beschäftigt, auf das auch schon viele andere Wissenschaftler vor ihm hingewiesen haben: das Verschwinden des Kollektivs. Unsere postmoderne Gesellschaft, so die These, setzt sich nicht mehr aus sozialen Gruppen, aus Klassen oder Schichten zusammen, sondern ist eine Gesellschaft der Einzelnen geworden — eben eine „Gesellschaft der …

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