Marcel Reich-Ranicki (Hg.): „Die besten deutschen Gedichte“

Wir leben in einer hektischen und ruhelosen Zeit. Wer dennoch nicht auf den Genuss von Literatur verzichten möchte, muss sich etwas einfallen lassen. Statt sich wie früher oft über Tage und Wochen in einen dicken Roman vertiefen zu können, ist man heute gezwungen, sich mit kürzeren literarischen Formen wie Erzählungen oder Kurzgeschichten zu begnügen. Und …

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Rainer Maria Rilke: „Die schönsten Gedichte“

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben […]“ – Wer kennt nicht diese leise Melancholie, die von Rilkes Gedicht „Herbsttag“ ausgeht? Rainer Maria Rilke, 1875 geboren in Prag und 1926 schon mit 51 Jahren in einem Schweizer Sanatorium gestorben, war einer der bedeutendsten, vielleicht der …

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German Neundorfer (Hg.): „Ein Himmel voller Geigen“

Während die Hitzewellen einander die Hand geben und der Zenit brennt, versuchen sich die meisten von anstrengenden Arbeiten fern zu halten. Ähnliches lässt sich für den Konsum inhaltsschwerer Bücher vermuten. Die vorliegende kleine Anthologie ist jedoch für jede Jahreszeit geeignet und kann selbst bei 38 Grad im Schatten noch zur vergnüglichen Lektüre gereichen. Unter dem …

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Walter Hansen (Hg.): „Schaurig-schöne Balladen“

Der Winter hält Deutschland fest im Griff. Schon seit vielen Jahren war es nicht mehr so lange so kalt wie zurzeit. Was gibt es Schöneres, wenn in einer solchen Winternacht der eisige Wind an den Fenstern rüttelt, als sich in eine warme Decke zu kuscheln und mit einem Buch auf die Reise in das Land …

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Georg Trakl: „In den Nachmittag geflüstert – Gedichte 1909-1914“

Georg Trakl, der 1887 in Salzburg geborene expressionistische Dichter, galt seinen Zeitgenossen schon früh als „poète maudit“ (Dichter des Bösen), und in der Tat orientierte er sich an seinen französischen Vorbildern Baudelaire und später Rimbaud und Verlaine. Nachdem der junge Trakl die Schule abbrechen musste, gab er sich seinem Bohème-Leben ganz hin, besuchte oft Bordelle …

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