Die Textualität der Stadt und der Flaneur als Leser

Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Café-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben. (Franz Hessel: Spazieren in Berlin, 1929) 1. Einleitung Was Franz Hessel hier über das Flanieren schreibt, verweist auf eine besondere Perspektive auf die Stadt …

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