Richard Schneider: „Berlin — Industrie und Technik in der Malerei von 1847 bis 1929“

Industrie und Technik dürften diejenigen Bereiche der gesamtgesellschaftlichen Modernisierungstendenzen des 19. Jahrhunderts sein, die im Stadtbild der sich gleichzeitig formenden Großstädte — und hier allen voran in Berlin — die prägnantesten Spuren hinterlassen haben. Somit scheint es naheliegend, dass sich die Kunst auch immer mehr den Phänomenen der Großstadt zuwandte. Mitte des 19. Jahrhunderts befreite …

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Detlef Lorenz: „Bilder in der Presse — Pressezeichner und Presse-Illustrationen im Berlin der Weimarer Republik. Dokumentation und Künstlerlexikon“

Die Zwanzigerjahre waren die Zeit der Tagespresse. Allein in Berlin erschienen 1928 nicht weniger als 2.633 verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, davon allein 93 Tageszeitungen, eine für uns heute geradezu unvorstellbare Zahl. In vielen dieser Publikationen wurden neben Fotos vor allem Illustrationen aller Art — Modezeichnungen, Porträts, Karikaturen usw. — veröffentlicht. Bislang hatte die Forschung anscheinend …

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Katrin Wehry: „Quer durchs Tiergartenviertel —Das historische Quartier und seine Bewohner“

Walter Benjamin beschreibt in seiner „Berliner Kindheit um Neunzehnhundert“ unter Anderem seine Kindheitserinnerungen an den alten Berliner Westen. Es war das Tiergartenviertel, in dem die alten Gründerzeit-Villen standen; doch die Geschichte dieses Viertel beginnt bereits früher, in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Gegend um die St. Matthäus-Kirche noch nicht zum innerstädtischen Bereich zählte …

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Manuela Damianakis (Hg.): „Betriebsstörung — 30 Jahre GEHAG Forum“

Die GEHAG GmbH war ein Wohnungsunternehmen in Berlin. 1924 als Gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet, fusionierte die GEHAG 2009 mit der „Deutschen Wohnen“. Diese Wohnungsbaugesellschaft kam in den letzten Jahren leider immer wieder in die Schlagzeilen — ob zurecht, kann und soll an dieser Stelle nicht bewertet werden. Im Zusammenhang mit dieser Publikation jedoch …

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Egon Erwin Kisch: „Zwischen Bettlern und Bohème“

Nach Hans Ostwald, Kurt Tucholsky, Walter Benjamin und Joachim Ringelnatz darf nun endlich auch der rasende Reporter seinen Einstand in der Buchreihe „Berliner Orte“ des be.bra-Verlags feiern. Schnell hatte der aus Prag stammende Kisch sich in der deutschen Hauptstadt einen Namen gemacht. Seine lebensnahen Reportagen aus der Berliner Zeit zwischen 1921 und 1933 sind hier …

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