Wolfram Eilenberger: „Zeit der Zauberer — Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929“

Was für ein Buch! Wolfram Eilenberger hat sich das „große Jahrzehnt der Philosophie“, die Zeit von 1919 – 1929, vorgenommen und anhand von vier zentralen Figuren die Bedeutung dieser Dekade für die Philosophie ihrer Zeit und weit darüber hinaus zu ergründen versucht. Das Ergebnis ist in diesem über 400 Seiten starken Buch nachzulesen. Es sind …

Continue reading ‘Wolfram Eilenberger: „Zeit der Zauberer — Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929“’ »

Giorgio van Straten: „Das Buch der verlorenen Bücher – Acht Meisterwerke und die Geschichte ihres Verschwindens“

Der italienische Literaturwissenschaftler Giorgio van Straten hat sich auf eine Spurensuche begeben. Er hat über die Jahre ein Faible für verschwundene Bücher, verschollene Texte und vernichtete Manuskripte entwickelt und versucht, anhand von mitunter kleinsten hinweisen, die Geschichten dahinter aufzudecken. Was war wirklich in Walter Benjamins schwarzer Ledertasche, als er 1940 auf der Flucht in den …

Continue reading ‘Giorgio van Straten: „Das Buch der verlorenen Bücher – Acht Meisterwerke und die Geschichte ihres Verschwindens“’ »

Die Wechselwirkung von Kunst, Reproduktion und Wahrnehmung – Walter Benjamins Kunstwerkaufsatz

1. EINLEITUNG: PERSPEKTIVE DES AUFSATZES 2.5.1 HISTORISCHE BEDINGTHEIT Die Art und Weise, wie sich die Sinneswahrnehmung der „menschlichen Kollektiva“ (Benjamin 2010: S. 18) organisiert, ist „nicht nur natürlich sondern auch geschichtlich bedingt“ (Benjamin 2010: S. 18). An dieser Stelle wird Benjamins methodologischer Ansatz deutlich, der sich an Marx und den Dialektischen Materialismus orientiert. Marx wies …

Continue reading ‘Die Wechselwirkung von Kunst, Reproduktion und Wahrnehmung – Walter Benjamins Kunstwerkaufsatz’ »

Die Textualität der Stadt und der Flaneur als Leser

Flanieren ist eine Art Lektüre der Straße, wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Café-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben. (Franz Hessel: Spazieren in Berlin, 1929) 1. Einleitung Was Franz Hessel hier über das Flanieren schreibt, verweist auf eine besondere Perspektive auf die Stadt …

Continue reading ‘Die Textualität der Stadt und der Flaneur als Leser’ »

Walter Benjamin: „Ausgewählte Werke in fünf Bänden“

In dieser Auswahl aus dem umfangreichen Oeuvre des Philosophen, Philologen und Kulturwissenschaftlers Walter Benjamin finden sich alle wichtigen Werke, viele vollständig und andere zumindest auszugsweise, wieder. Beginnend mit seiner Dissertation „Der Begriff der Kunstkritik in der Romantik“, „Goethes Wahlverwandtschaften“, „Ursprung des deutschen Trauerspiels“, viele literaturwissenschaftliche und medienästhetische Texte, metaphysisch-geschichtsphilosophische Abhandlungen, populäre Publikationen wie die „Berliner …

Continue reading ‘Walter Benjamin: „Ausgewählte Werke in fünf Bänden“’ »