Erdmut Wizisla (Hg.): „Benjamin und Brecht — Denken in Extremen“

Es gibt Freundschaften, vor allem zwischen Künstlern und Intellektuellen, die nicht allein im vertraulichen und intimen Umgang miteinander ihren Sinn finden, sondern darüber hinaus auch das intellektuelle Gespräch, ja, die Konfrontation suchen — um der Sache willen und nicht aus persönlichen Motiven der gegenseitigen Anerkennung heraus. Eine solche Freundschaft muss es zwischen Walter Benjamin und …

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Stephan Günzel: „Raum — Eine kulturwissenschaftliche Einführung“

Was ist Raum? Diese lapidar wirkende Frage wird umso komplizierter, je intensiver man sich mit ihr beschäftigt. Der Raum, der Ort, die Grenze — das sind Begriffe, mit denen wir täglich umgehen ohne uns weiter zu fragen, was sie bedeuten, wie sie zu definieren sind und welche Auswirkungen eine unterschiedliche Sichtweise und Interpretation des Raum-Begriffs …

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Dudenredaktion (Hg.): „Der Duden — Band 1: Die deutsche Rechtschreibung“

Dick, schwer und solide liegt die 27. Auflage des Duden auf dem Tisch. Da könnte ein mittleres Erdbeben den Berliner Boden erschüttern, der Duden würde sich um keinen Zentimeter von der Stelle bewegen. Eine derartige Präsenz und Materialität macht sinnlich: Sanft streichen die Finger über den festen Einband, vorsichtig öffnen sie das neue Buch, durchblättern …

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Florence Braunstein, Jean-Francois Pépin: „1 Kilo Kultur“

Dieses Buch wiegt mehr als 1 Kilo; das ist nicht schlimm, gibt jedoch einen deutlichen Hinweis auf die Handlichkeit dieses Handbuches. Nein, es ist kein Taschenbuch, doch das tut der Tatsache keinen Abbruch, dass es sich bei diesem Titel um ein wirklich hochinteressantes Projekt handelt. Denken wir an die Kulturgeschichte des Abendlandes, so sollte uns …

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Maria Zinfert (Hg.): “Kracauer Fotoarchiv”

In seinem Essay “Die Photographie” schrieb Siegfried Kracauer 1927: „Die Photographie erfaßt das Gegebene als ein räumliches (oder zeitliches) Kontinuum, die Gedächtnisbilder bewahren es, insofern es etwas meint.“ Was sind Gedächtnisbilder? – Kracauer versteht darunter lückenhafte Bilder, die eben nicht den gesamten räumlichen oder zeitlichen Verlauf miteinbeziehen, sondern das Wesentliche, das für das Gedächtnis Relevante …

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