Sarah Bakewell: „Wie soll ich leben? Oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten“

Die Website „The Oxford Muse“ ragt aus dem schier unüberschaubaren Wirrwarr von Blogs und anderen Selbstdarstellungsformaten im Netz heraus. Auf dieser Plattform werden Menschen dazu angehalten, in ihren Beiträgen zu beschreiben, was sie einzigartig macht, was sie besonders gut können und was sie von allen anderen Menschen auf der Welt unterscheidet. Indem sie ihre Beiträge …

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Zadie Smith: „Sinneswechsel – Gelegenheitsessays“

Mit ihrem Roman „Zähne zeigen“ wurde Zadie Smith 2001 über Nacht berühmt, das Buch wurde ein internationaler Erfolg und seine Autorin zu einer der größten Hoffnungen der jungen britischen Literatur. Doch Zadie Smith, die 1975 in Nord-London geboren wurde und mittlerweile in New York lebt, schreibt nicht nur Romane und Kurzgeschichten, sondern auch Essays. Eine …

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Theodor W. Adorno: „Ausgewählte Werke in sieben Bänden“

Theodor W. Adorno ist ohne Frage einer der bedeutendsten deutschen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Er gilt als einer der Hauptvertreter der Kritischen Theorie sowie als Mitbegründer der Frankfurter Schule. Zusammen mit Max Horkheimer gründete er in Frankfurt das gesellschaftskritische Institut für Sozialforschung, das nach der Machtübernahme der Nazis ins Exil gehen musste, zunächst nach Paris …

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Erich Kästner: Sonderbares vom Kurfürstendamm – Berliner Beobachtungen

Es fällt nicht schwer, diesen Kästner zu lieben. Wo Kästner draufsteht, kann man nichts falsch machen. Vor allem ein weiterer Band in der scheinbar endlosen Reihe von Kompilationen Kästner´scher Texte, die regelmäßig aus den unergründlichen Tiefen der Archive vom Atrium-Verlag geborgen und als Schätze der Welt geschenkt werden, darf ungesehen als ein Juwel betrachtet und …

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Die Wechselwirkung von Kunst, Reproduktion und Wahrnehmung – Walter Benjamins Kunstwerkaufsatz

1. EINLEITUNG: PERSPEKTIVE DES AUFSATZES 2.5.1 HISTORISCHE BEDINGTHEIT Die Art und Weise, wie sich die Sinneswahrnehmung der „menschlichen Kollektiva“ (Benjamin 2010: S. 18) organisiert, ist „nicht nur natürlich sondern auch geschichtlich bedingt“ (Benjamin 2010: S. 18). An dieser Stelle wird Benjamins methodologischer Ansatz deutlich, der sich an Marx und den Dialektischen Materialismus orientiert. Marx wies …

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