Boris von Brauchitsch (Hg.): „Unter Dampf – Historische Fotografien von Berliner Regional- und Fernbahnhöfen“

Bahnhöfe sind Knoten- und Wendepunkte des Verkehrs und des Lebens. An Bahnhöfen trennen sich Verliebte oder sehen sich wieder, reisen Einsame, Geschäftige, Erfolgreiche und gescheiterte. An Bahnhöfen wenden und kreuzen sich Lebenswege. Bahnhöfe dienen dem Güter- und dem Reiseverkehr; an Bahnhöfen werden Waren und Menschen umgeschlagen. Bahnhöfe sind Ein- und Austrittsorte der großen Städte und …

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Gerhard Sälter, Manfred Wichmann (Hg.): „Am Rand der Welt — Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende“

Wenn man in West-Berlin aufgewachsen ist, so gleicht dieses Buch einer Zeitreise in die Zeit vor 40 Jahren. Als wäre man wieder an denselben Ort zurückgekehrt, an dem man am Ende der 1970er Jahre stand, zurückgekehrt zu jenen immer wieder gleich und doch immer auch ein wenig anders aussehenden Brachflächen in Mauernähe. Gekonnt fangen die …

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Jürgen Hohmuth: „Graustufen — Leben in der DDR in Fotografien und Texten“

So grau wie das Wetter in dieser Jahreszeit, so grau war es in der DDR, wenn der Wind mal wieder aus der Richtung des Braunkohlekraftwerks oder von den Chemie-Fabriken her wehte. In der kalten Jahreszeit sorgten die Ofenheizungen für einen milchigen Grauschleier, und das ganze Jahr über waren Trabis und Wartburgs auf allen Straßen der …

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Michael Bienert: „Döblins Berlin — Literarische Schauplätze“

Wenn ein neues Buch von Michael Bienert erscheint, so darf man sicher sein, dass es sich um eine hochinteressante Lektüre handelt, die sich auf irgendeine Weise mit seinem Leib-und-Magen-Thema Berlin beschäftigt. So ist es auch diesmal. Bienert hat sich intensiv mit dem Leben und Werk von Alfred Döblin beschäftigt, der viele Jahre in Berlin gelebt …

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Christiane Rösinger: „Zukunft machen wir später – Meine Deutschstunden mit Geflüchteten“

Zukunft machen wir später, das ist in diesem Fall doppelt gemeint; Futur I („Ich werde eine Ausbildung machen.“) und Futur II („Ich werde eine eigene Wohnung gefunden haben.“) sind nicht nur Zeitformen für Fortgeschrittene, sondern für die meisten Geflüchteten absolute Zukunftsmusik. In der Zwischenzeit geht es um die Gegenwart,, und die ist schon kompliziert und …

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