Ricarda Junge: Interview auf der Frankfurter Buchmesse 2010

Ricarda Junge:
Interview auf der Frankfurter Buchmesse am 07.10.10

KULTURBUCHTIPPS: „Die komische Frau“ ist ein relativ dünnes Buch. Es handelt sich jedoch um eine sehr dicht erzählte Geschichte, die man wirklich in einem Rutsch lesen kann. Bei der Lektüre habe ich mich gefragt, wie viel von der Geschichte wirklich autobiografisch ist. – Lena, die Protagonistin, ist Schriftstellerin und sie hat ein Theologiestudium angefangen,… Das sind doch schon einige Parallelen zu Ihrem Lebensweg, Frau Junge.

RICARDA JUNGE: Tatsächlich ist es so, dass ich in dieser Form des Berichts möglichst genaue Angaben gemacht habe, die aber nicht zwingend autobiografisch sind. Die einzelnen Fälle, die ich von den Nachbarn beschreibe, sind tatsächlich alle wahr, nur die Figuren stimmen nicht. Da habe ich darauf geachtet, die Figuren stark zu verändern, aber die Fälle sind alle recherchiert. Und genau so verhält es sich mit der Hauptfigur der Lena. Die Figur im Ganzen stimmt nicht mit mir überein, aber natürlich sind bestimmte Bezüge da wie zum Beispiel der Wohnort: Ich wohne wirklich in so einem Haus. Aber das sind nicht meine direkten Nachbarn.

KULTURBUCHTIPPS: Alles klar. Ich wollte Sie sowieso fragen, was die Nachbarn zu Ihrem Buch gesagt haben.

RICARDA JUNGE: Die waren trotzdem nicht so begeistert.

KULTURBUCHTIPPS: Weil Ihr Roman ja auch viel mit DDR-Geschichte verbunden ist und mit Vergangenheitsbewältigung, die bei manchem vielleicht nicht stattgefunden hat… – Ihr Roman beschreibt auch einige interessante Details aus dem DDR-Alltag, die mir [als Westberliner] so gar nicht geläufig waren: Nehmen wir zum Beispiel das „Hausbuch“, das in jedem Wohnhaus geführt wurde.

RICARDA JUNGE: Doch, das kannte ich schon aus meiner Kindheit, und auch das ist wieder ein autobiografisches Element. Meine Familie stammt aus der DDR, und in meiner Kindheit lebten die auch noch zum Teil in der DDR. So bin ich von Klein auf jedes Jahr mehrmals rüber gefahren zu Besuch, und wir mussten uns natürlich anmelden und ins Hausbuch eintragen, ich kannte das alles. Ich hatte ja, bevor ich an die Berliner Karl-Marx-Allee zog, auch schon in Leipzig und in anderen Vierteln auch in Berlin gelebt. Das war mir alles vertraut, aber als ich dann dort hinzog, war es das erste Mal, dass ich mit Gewinnern des DDR-Systems zusammen gelebt habe. Und als es dann am zweiten Tag an der Tür klingelte und sich eine ältere Dame vorstellte, sie sei die Hausvertrauensfrau und dies sei das Hausbuch, war das überraschend. Ich wusste ja nicht, dass diese Tradition immer noch fortgeführt wurde. Als sie dann fragte, ob sie Fotos von uns machen und uns so willkommen heißen dürfe, da war ich ziemlich platt. – Da ich aber selbst keinen negativen biografischen Bezug dazu habe, war das für mich eher abenteuerlich. Es hat mich neugierig gemacht, und die Bewohner haben mir auch alle Fragen beantwortet und waren sehr offen. Wohingegen ich erlebt habe, dass Leute, die wirklich in der DDR gelebt und vielleicht auch Schwierigkeiten gehabt haben, große Probleme bei mir im Haus hatten, sich damit gar nicht wohl gefühlt haben und auch nicht so humorvoll damit umgehen konnten wie ich.

KULTURBUCHTIPPS: Kamen Ihre Eltern zufällig aus Erfurt? Denn es gibt in Ihrem Roman auch eine Episode, in der eine Flucht in den Westen per Zug beschrieben wird.

RICARDA JUNGE: Auch das ist wieder ein wahrer Fall, aber nicht der meiner Mutter und ihrer Eltern. – Ich hatte schon seit Jahren viel Material gesammelt für diese Geschichte, zu diesem Thema und den Häusern und auch zur DDR-Geschichte. Ich hatte zwei große Kartons voll, wusste aber nicht so recht, was ich damit machen wollte. Die Fälle stimmen wirklich alle, aber ich habe es natürlich so verändert und miteinander vermischt, dass ich mich weiter frei bewegen kann. [lacht]

KULTURBUCHTIPPS: Sie sagten, dass Sie auch in Leipzig gelebt haben. War das zu der Zeit, als Sie am Deutschen Literaturinstitut studierten? Kamen Sie seinerzeit noch viel mit der DDR-Vergangenheit in Berührung?

RICARDA JUNGE: Ich hatte ja zuvor in Leipzig Jura studiert. Damals war es wirklich noch so, dass noch gefragt wurde: „Kommst Du aus dem Westen oder aus dem Osten?“ Mit der Weile bekam man damals auch ein Gespür dafür, dass man sich in der Kneipe irgendwie automatisch an den Tisch mit den Wessies setzte. Das geschah nicht willentlich, aber es hatte sich immer irgendwie so geteilt. Und am Deutschen Literaturinstitut war es so, dass man sofort wusste, wer aus dem Westen oder aus dem Osten kam; denn den Texten hatte man es angemerkt, worüber geschrieben wurde. Vielleicht hat es deswegen auch gar keine Rolle mehr gespielt, man hat sich eher gegenseitig beneidet um den Stoff, den es zu erzählen gab. Ansonsten war das Studium für mich wirklich ein Geschenk Gottes, das sage ich wirklich so pathetisch, weil ich dadurch auch die Zeit und einen Schutzraum für mich hatte gegenüber der Familie: mich unter dem Deckmantel eines geregelten Studiums vorzubereiten, zu lernen und mich für diesen Beruf zu entscheiden und das auch für mich selbst auszuloten, weil man dabei zwar dieses Risiko [eines Lebens als Schriftstellerin] eingeht, aber immer sagen kann, man ist an der Universität.

KULTURBUCHTIPPS: Solch ein Studium klingt für die Familie natürlich immer etwas beruhigender als wenn man sagt, man geht jetzt nach Berlin und dann schaut man mal, was kommt. – Aber Sie haben ja wohl auch schon vorher geschrieben für Zeitschriften, für die Brigitte, die HörZu,…

RICARDA JUNGE: Ja, ich habe schon ziemlich früh angefangen zu schreiben. Mit 16 bin ich dann nach Amerika gegangen, und dort ist das richtig gefördert worden. An der Schule war es völlig normal, dass man später den Beruf des Schriftstellers oder Drehbuchautors ergreifen kann, auch schon während der Zeit an der Highschool.

KULTURBUCHTIPPS: Also richtige Kurse in Creative writing und so?

RICARDA JUNGE: Ja, aber auch mehr als das. Nicht nur Gedichte schreiben, sondern richtige Schreib- und Roman-Projekte. Ich habe dann meine Texte zunächst auf Deutsch geschrieben und dann ins Englische übersetzt, auch die Outlines der Kapitel gemacht und meinen ersten Roman geschrieben, der allerdings schrecklich war. Man hatte mir damals gesagt: „Das kann man bei uns studieren, bleib’ doch hier! Du kriegst ein Stipendium…“ – Ich bin dann aber nach Deutschland zurück gegangen und war dann ganz entsetzt, dass mir hier eigentlich nur die Journalistenschule bleiben sollte. So habe ich damals mein Jura-Studium in Leipzig begonnen und bin auf dem Weg zur Uni von meiner Wohnung zufällig am Deutschen Literaturinstitut vorbei gelaufen.

KULTURBUCHTIPPS: Ansonsten kann man sich in Deutschland eigentlich nur entscheiden zwischen Literaturwissenschaft und Journalistik. – Aber bleiben wir mal gleich beim Schreiben. Wie schreiben Sie solch einen Roman? Haben Sie zunächst eine Idee? Entwickeln Sie eine Storyline mit einzelnen Kapiteln? Oder schreiben Sie einfach drauf los? – Wie sieht der Schreibprozess bei Ihnen aus?

RICARDA JUNGE: Bei diesem Buch („Die komische Frau“) ist es wirklich vollkommen anders gewesen. Aber normalerweise habe ich zwar einen groben Plan, aber ich schreibe von einem Buch fünf bis sechs Fassungen, und am Ende steht dann die siebte Fassung, und ich habe vielleicht 300 Seiten aus vielleicht 3000 Seiten Material. Das Material wird also richtig gehend eingedickt. Das ist natürlich eine idiotische und unglaublich aufwändige, aber für mich die einzig machbare Weise des Schreibens. – Bei dem Buch hier war es vollkommen anders. Ich habe hier an einem Roman-Projekt gearbeitet, das nicht fertig wurde, ich stand kurz vor meinem 30. Geburtstag, ich hatte tausend Krisen und hatte noch sechs Wochen bis zum 30. Geburtstag. Damals habe ich den Wäschekorb mit dem Material genommen, das ich gesammelt hatte, habe überlegt und mir gesagt: „Du hast jetzt sechs Wochen Zeit, Du schreibst jetzt einen Roman.“ Und bei diesem Projekt habe ich richtig die Outline gemacht, die Kapitel durchkonzipiert und bin einen Tag vor meinem 30ten fertig geworden.

KULTURBUCHTIPPS: Die Geschichte der komischen Frau ist ja durchaus spannend geschrieben. Beim lesen habe ich oft gedacht, wenn man an den Spannungspunkten die Regler noch ein wenig mehr hochziehen würde, dann könnte es fast eine echte Suspense-Story werden. Wenn man also den Kontrast erhöhte, dann käme fast so etwas wie ein Krimi heraus. Und auch die Hauptperson der komischen Frau: Bis zum Ende wird nicht klar, um wen es sich eigentlich handelt. Die Geschichte wird offen gelassen, und auch die Wohnung, in der Lena und Adrian leben, ist von ihrer eigenen Geschichte durchtränkt. Immer wieder liest es sich fast wie eine Camouflage, als ob eine unsichtbare Wand weg geschoben und die Geschichten der Vormieter aus der DDR-Zeit zum Vorschein kommen würden.

RICARDA JUNGE: Also den Krimi nehme ich als Kompliment. Ich bin selbst eine begeisterte Krimileserin. Ich lese mindestens einen pro Woche.

KULTURBUCHTIPPS: Gibt es bestimmte Autoren oder Länder, die Sie bevorzugen?

RICARDA JUNGE: Vor allem britische und amerikanische Autoren, aber skandinavische lese ich natürlich auch.

KULTURBUCHTIPPS: Dienst das Krimilesen vielleicht auch als Ausgleich?

RICARDA JUNGE: Ja, ganz klar, Krimilesen ist mein Ausgleich, und es ist wirklich eine Leidenschaft.

KULTURBUCHTIPPS: Die meisten Figuren in Ihrem Roman entstammen ja der ehemaligen DDR und sind ja wirklich sehr detailliert gezeichnet. Haben Sie eigentlich schon Rückmeldungen von Lesern, die jene Zeit bewusst miterlebt haben?

RICARDA JUNGE: Ich habe auf Lesungen von mehreren Leuten gehört, dass sie die Atmosphäre sehr gut beschrieben finden. Viele, die aus Ostdeutschland stammen und auch schon älter sind als ich, haben sich gewundert, dass die Lena so lange braucht, die gefahren zu erkennen. Dadurch sei ihnen selbst zum ersten Mal klar geworden, was auch ein wichtiger Unterschied zwischen Ost und West ist; nämlich dass sie als Ostdeutsche, die in diesem System gelebt haben, sofort und vom ersten Moment an diese Beklemmung gespürt und ihre Antennen ausgefahren hätten – Achtung, Achtung! Man wird beobachtet! – Und sie sagten mir, dass sie mit großer Faszination gelesen hätten, dass die Westdeutsche das nicht kapiert und diese Gefahr ganz lange einfach nicht wahrnimmt. Und das war eine Perspektive, die mich dann sehr fasziniert hat. Mehrere Leser haben mich wirklich gefragt: „Wieso lässt die Lena ihren Sohn für diese Party allein in der Wohnung? – Wie kann sie das nur tun?!“ Jedoch Lena fühlt sich niemals wirklich bedroht, sondern sie ist eher verwirrt.

KULTURBUCHTIPPS: Lena sucht ja auch immer wieder die Schuld für das ganze Chaos bei sich selbst. An einer Stelle im Buch heißt es sogar, dass Lena denkt, dass sie selbst wahrscheinlich die „komische Frau“ ist, von der ihr Sohn Adrian immer spricht, die sie selbst aber nie sieht. Also ich fand das schon schlüssig, dass man, wenn man nicht mit diesem Argwohn und dieser Vorsicht aufgewachsen ist, die Schuld wahrscheinlich zunächst in der eigenen Überlastung sucht und gar nicht an eine Bedrohung denkt, die von außen kommen könnte.

RICARDA JUNGE: Das war auch für mich die interessanteste Frage, die mich während des Schreibens auch immer wieder beschäftigte.

KULTURBUCHTIPPS: Und das ist auch fast wieder wie in einem Krimi, wo das unschuldige Küken ganz unbedarft…

RICARDA JUNGE: Na, so ganz unschuldig ist die Lena ja nicht, sie hat ja auch schon eine gewisse toughe Art, das Ganze anzugehen und durchzustehen. Sie hält den Laden ja am Laufen, aber das kann sie also wirklich nicht nachvollziehen.

KULTURBUCHTIPPS: Im zweiten Teil kommt sie dann aber doch dahinter, dass da etwas sein muss. Dann stellt sie ihre Nachforschungen an, zunächst bei den Meineckes über ihr und später auf der Suche nach Informationen über die Geschichte der Familie Wedekind, die in ihrer Wohnung gelebt hatte. Dann kommt die Person der Frau König, der Hausvertrauensfrau, noch stärker heraus, und es gibt diese ominöse Frau mit der roten Mappe…

RICARDA JUNGE: All diese DDR-Bezüge kann man auch schwer verurteilen. Am Anfang, bevor ich in diesem Haus gelebt habe, habe ich auch nicht verstehen können, wie man nur an solch ein System wie die DDR glauben konnte. Ich habe aber dabei auch wirklich Biografien kennen gelernt und erzählt bekommen: zum Beispiel die Geschichte einer Nachbarin aus dem Nebenhaus, die seinerzeit als Deutsche in Moskau geboren wurde, später dann jedoch als Deutsche aus der Sowjetunion nach Nazideutschland ausgewiesen wurde, am Bahnhof ist schon ihre halbe Familie tot geprügelt worden, nur sie und ihre Mutter haben als Kommunisten das KZ überlebt. Für sie war die DDR seinerzeit wirklich eine Hoffnung. Sie hat sich dann so sehr daran fest geklammert, um überleben zu können, dass das Ende der DDR für sie wirklich eine Katastrophe war. Es ist auf einmal nicht mehr so leicht, das beurteilen zu können, wenn man solche Biografien und die Menschen dahinter wirklich kennen lernt. Für mich ist in der tat auch nicht mehr das Problem, was ein Mensch in diesem System gemacht hat, sondern wie er heute, zwanzig Jahre danach, damit umgeht. Ob man diese zwanzig Jahre genutzt hat, um auch andere Perspektiven kennen zu lernen, zu akzeptieren und wahr zu nehmen, oder ob man immer noch nur auf seine Perspektive beharrt. Das ist der einzige Vorwurf, den ich jemandem mache: diese Engstirnigkeit beizubehalten.

KULTURBUCHTIPPS: Ich denke auch, dass diese starre Haltung des Nichtverarbeitens das Einzige ist, was man wirklich verurteilen kann. Denn wir können Geschichte auch nie in der Gegenwart verstehen, sondern immer nur im Nachhinein, in der Rückschau auf die Vergangenheit. Was jetzt gerade um uns herum passiert, können wir wohl auch erst in einigen Jahren wirklich vollends begreifen.

RICARDA JUNGE: Das sehe ich auch so. Und daran misst sich eben auch, wie wir mit dem Wissen, was wir dann haben werden, beurteilen, was wir heute tun. Wie ich mich selbst in solch einem System verhalten hätte, möchte und kann ich nicht beurteilen.

KULTURBUCHTIPPS: Dasselbe gilt aber doch auch für menschliche Beziehungen.

RICARDA JUNGE: Stimmt.

KULTURBUCHTIPPS: Wenn eine langjährige Beziehung zu Ende geht, wie gehe ich damit um? Trauere ich dem Ganzen nach, verarbeite ich es oder nicht? – Die Art und Weise ist von Mensch zu Mensch verschieden. Der eine entwickelt sich weiter, der andere nicht. Und dasselbe gilt für politische Systeme und die Menschen, die in ihnen leben. – Gibt es schon neue Projekte, an denen Sie arbeiten?

RICARDA JUNGE: Ja, es gibt ein neues Projekt. Das Projekt, an dem ich vor der „komischen Frau“ gearbeitet habe, das kommt jetzt weg. Man darf ein Arbeitsprojekt niemals „die fehlende Seite“ nennen, denn „nomen est omen“. Ich habe Anfang des Jahres ein Stipendium im Münsterland gehabt, und vielleicht wird es diesmal tatsächlich ein Krimi… Ich bin da auf eine schöne, schreckliche Mordgeschichte, auf ein Komplott gestoßen…

KULTURBUCHTIPPS: … und das Ganze spielt dann im Münsterland?

RICARDA JUNGE: Nein, wie immer nehme ich die Fakten und sortiere das dann alles neu, so wie ich das möchte. Das ist eben das Privileg eines Autoren im Vergleich zu einem Journalisten, dass man sich das alles zusammen setzen kann, wie man möchte.

KULTURBUCHTIPPS: Kommen Sie eigentlich zeitlich noch zu Ihren journalistischen Arbeiten oder sind Sie jetzt da, wo Sie eigentlich hin möchten, und Sie konzentrieren sich ganz auf das literarische Schreiben…

RICARDA JUNGE: Nein, ich mache das gerne, und ich lerne auch viel dabei. Ich bin ja keine Journalistin, ich bin Autorin und habe nicht die Fähigkeiten wie ein echter Journalist. Aber ich lerne sehr viel von diesem auf Zeit Arbeiten, konkret an einem Auftrag dran bleiben, den Text strukturieren – ich möchte das nicht missen und es macht mir Spaß.

KULTURBUCHTIPPS: Frau Junge, ich bedanke mich für das Gespräch.

RICARDA JUNGE: Ich bedanke mich auch.

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